14. Oktober 2018

Motorradausfahrt am 14.10.2018


Der letzte nennenswerte Topfenstrudel der Motorradsaison

Die Vorfreude auf die letzte Motorradausfahrt der Saison könnte größer nicht sein. Einerseits ist das Herbstwetter bereits davor tagelang herrlich – Sonnenschein und um die 22 Grad Tageshöchsttemperatur Mitte Oktober lässt jedem Biker das Pumperl höher schlagen. Und dann ist auch noch ein Mittagsziel wie die „Kalte Kuchl“ angesagt.

Wenn man nun (Achtung: Quellenhinweis) Wikipedia-klugscheißen wollte, könnte man Dinge schreiben wie:

Die Kalte Kuchl ist eine Passlandschaft in den Gutensteiner Alpen in Niederösterreich. Die aus dem 11. Jahrhundert stammende Wegkreuzung wurde im Jahr 1335 erstmals urkundlich erwähnt. Eine erste Raststätte entstand im 15. Jahrhundert. Sie wurde aber im Jahr 1756 umgestaltet. Seit vier Generationen ist der wohlbekannte Gasthof in Familienbesitz.

Für den einfacher gestrickten Motorradler steht die „Kalte Kuchl“ für traumhafte Biker Strecken mit einem Pflichtbesuch des quasi gleichnamigen Wirtshauses. Dort muss man, wenn man nicht sowieso Mittagsrast dort einlegt, zumindest eine Jause mit dem legendären Topfenstrudel aufnehmen.

Genau mit diesem Ziel trafen sich am Sonntag, den 14.10.2018 vor 10 Uhr neun wackere Biker und Bikerinnen mit sechs Motorädern in Hennersdorf zur Ausfahrt. Leader of the pack war unser Wolfgang Häubl, der junge Mann mit dem BMW-Virus.

Nach einem schnellen Getränk im Theresienhof ging's pünktlich um 10 Uhr ab Richtung Kalte Kuchl. Via Laxenburg, Guntramsdorf, Pfaffstätten, Mayerling und Neuhaus erreichten wir pünktlich zu Mittag das legendäre Bikerwirtshaus, das auch viele Mariazellwallfahrer kennen. Der eine oder andere Topfenstrudel wurde verputzt. Nach einigen Benzingesprächen verabschiedete sich unsere Gruppe um über Ramsau, Hainfeld und Alland Richtung Mödling nach Hause zu fahren. Bevor die Gruppe in Hennersdorf ankam, bogen wir mit einem freundlichen Hupen nach Vösendorf ab. Danke Wolfgang, Du hast die Gruppe wieder gut nach Hause gebracht!

Und am darauffolgenden Montag legen wir unser einspuriges Kennzeichen zurück. 

Bericht von Franz Bartmann


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